Vom 1. bis 22. September 2013 dauert die Hochwildjagd im Kanton Tessin. Begegnungen mit Hirschen sind in Indemini und Umgebung keine Seltenheit mehr. Im Winter, auf der Suche nach Futter, streifen namentlich Stiere mit ihrem imposanten Geweih des nachts durch die Gassen. Ganzjährig anzutreffen sind sie in der unmittelbaren Umgebung des Dorfs. Der Hirschbestand auf dem Gebiet der ehemaligen Gemeinde Indemini (ca. 10 Quadratkilometer) hat in den letzten Jahren stark zugenommen und wird auch weiterhin zunehmen. Aktuell etwa 100 Tiere, jährliche Zuwachsrate um die 10%! Der Revierdruck nimmt zu, deshalb mehr Tiere in der Nähe von Siedlungen. Wir  freuen uns über jede Begegnung! Ihre Majestät – der Hirsch – gibt sich die Ehre. Schön, aber…
Die Schäden nehmen mit dem wachsenden Bestand rasant zu. Keine Wiese, kein Garten, kein Obstbaum, keine Zierpflanze an einem Gemäuer wird verschont. Abhilfe schaffen einzig und allein Umzäunungen mit einer Höhe von über zwei Meter.

Unter anderem darum begrüssen wir die Jagd und wünschen allen Jägern ein gelingendes „Waidmannsheil“ oder auf Berndeutsch „Jeegerli’s G’feu“.

Zu den Bildern:
Es ist Samstag, 31. August. Eine Gruppe von Jägern mit ihrem grossen Gepäck lässt sich mit dem Heli von Alpe di Neggia auf den Monte Gambarogno zu ihrer Jagdhütte fliegen.

Es ist Sonntag, 1. September, 15 Uhr. Ein Schuss fällt unterhalb  des Dorfs. Romano hat einen Hirschstier erlegt, ca. 135 kg schwer. 100 Meter unterhalb des Feldwegs unter dem Dorf. Wir gratulieren! Mit einer kleinen benzinbetriebenen Seilwinde ziehen wir den Koloss hinauf bis zum Fahrzeug.

 

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